
Seit Juni 1999 die Wittener Drehscheibe im Internet.
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Witten - die kleine Großstadt
Witten hat gegenüber den umliegenden Großstädten den Vorteil, nicht so groß zu sein, daß alles in mehrere Unterzentren zerfallen würde. Es ist noch alles wesentliche in meist fußläufiger Entfernung beieinander, ohne daß Witten das großstädtische Ambiente verlieren würde und die Enge einer Kleinstadt entstünde. Witten wird diese spezifischen Standortvorteile in Zukunft vermehrt nutzen, so daß hier ein Juwel zwischen den Molochstädten entsteht.
Witten-City will das neue Witten bekanntmachen, Besuchern eine Einblick verschaffen, die Angebote vorstellen und damit die Entwicklung der Ruhrstadt fördern. Witten soll nach unseren Vorstellungen ein echter Edelstein im Ruhrgebiet werden.
Dabei scheren wir uns gar nicht um die defaitistischen Äußerungen in irgendwelchen Käseblättchen, sondern rufen die Wittener Bürger, die Kaufleute und die politisch Aktiven dazu auf, an der Entwicklung unserer schönen Stadt mitzuwirken. Wichtig scheint es dabei auch, den Ortsansässigen den Blick darauf zu öffnen, in welch schöner und vielfältig interessanter Stadt sie leben. Mehr dazu lesen Sie in unseren Projektinfos!
Bitte beachten Sie auch unseren Stadtplan der Innenstadt! Hier finden Sie Freizeittips und Veranstaltungshinweise.
Für die Roboter unter unseren Besuchern hier die Verweise auf die Einzelseiten:
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Kutur und Freizeit in und um Witten: St@dtinformation, Muttental, Haus Witten, Borbachtal, Hohenstein, Bergerdenkmal, Ruhrviadukt, Helenenturm,
Promo-Bild der Band |
Folk am Fluss, zum MittanzenZum vierten Mal veranstalten Wabe und Wittenfolk am königlichen Schleusenwärterhaus an der Ruhr ein Folkkonzert unter freiem Himmel. Diesmal ist Irish-Folk-Music für Bier, Bauch und Beine angesagt. Das Hertener Quartett CRASHandOh mit Rainer Zinke (Vocal, Bass, Guitar, Bodhran), Wolfgang Hammelmann (Guitar, Mandolin, Banjo, Accordeon, Vocal), Ralf Weihrauch (Akkordeon, Tin- Whistle) und Jonas Liesenfeld (Geige) bringt gefühlvolle Balladen, rasende Jigs und Reels sowie etliche Songs aus dem unerschöpflichen Fundus der Sauf- und Rauflieder auf die Bühne. Die Band ist bei ihren Fans berühmt und berüchtigt für ihre Ausflüge ins Publikum. Das Konzert beginnt am Freitag, 13. April 2012 um 18.00 Uhr am Königlichen Schleusenwärterhaus. Eintritt frei. Für Speisen und Getränke sorgt die Gastronomie des Schleusenwärterhauses. |
Der Tanzevent beginnt mit der Hausband, dann übernimmt DJ Sabbo die Verstärker. Wochenendtanz im Maschinchen Buntes, Freitag, 2. März 2012, 20.00 Uhr, Eintritt frei.
Rockbare und Tanzbare Gitarrenmusik, seit den 1970er Jahren und bis heute, gibt es regelmäßig in Disco-Area der Wittener Werkstadt, Freitag, 9. März 2012, 22.30 Uhr, Eintritt 6 €.
Seit 1972 machte Baumstam Musik. Nach fünf Jahren kam der Erfolg mit einem Plattenvertrag, jedoch auch Streit über die Ausrichtung und schließlich das Auseinanderbrechen der Band. 2004 von zwei Gründungsmitgliedern wiederbelebt, ist Baumstam heute aktiver und erfolgreicher denn je. Wittener Krautrock gibt es im Maschinchen Buntes, Freitag, 9. März 2012, 20.00 Uhr, Eintritt frei.
Die monatliche Folkveranstaltung bringt diesmal den Lautinisten Rüdiger Gies auf die Bühne. Die Veranstaltung des Vereins Witten Folk e.V. findet (im Sinne von Hildegard Doebner) statt im Maschinchen Buntes, Montag, 19. März 2012, 20.00 Uhr, Eintritt 1 €.
Eine Eröffnungsveranstaltung mit Michael Wendler leitet das Kirmesereignis in Annen ein. Die Volksvergnügung mit Musik, Fahrgeschäften, Verköstigung, Krammarkt und Autosalon findet statt von Freitag, 23. März, bis Montag, 26. März 2012, jeweils von 14.00 bis 22.00 Uhr, auf dem ehemaligen Wickmann-Gelände an der Annenstraße 113.
Regelmäßig gibt es in Witten frei und ungeplant eine Session irischer Folk-Musik. Donnerstag, 29. März 2012, Finnegan's Irish Pub.
Die Landesregierung hat ein beitragsfreies drittes Kindergartenjahr beschlossen, und was macht die Stadtverwaltung: kassiert bei bislang beitragsfreien Geschwisterkindern ab! Mit der Verwaltungsargumentation, nun sei halt das nächste Geschwisterkind das mit dem (entsprechend der Satzung) höchsten Beitrag, rechtfertigt der Kämmerer Matthias Kleinschmidt, die Intention des Gesetzes komplett zu konterkarieren. Und, betreibt Kleinschmidt scheinbar weiter schwarz-gelbe Propaganda, denn das Land habe einen "ungedeckten Scheck" ausgestellt, man wisse noch gar nicht, ob es wirklich Geld gäbe. Als ob die Kommunen nicht vor Kurzem vor den Gerichten erstritten hätten, daß zusätzliche Belastungen durch Landes- und Bundesgesetze auch durch Land und Bund zu finanzieren sind. Mal ein Tipp an die sonst so spitzfindigen Verwaltungsjuristerer: seht doch einfach den Beitrag fürs Kind im dritten KiGa-Jahr als indirekt bezahlt an, nämlich in Vertretung der Eltern vom Land als Kostenträger.
Denn ansonsten gilt: Eltern, verschwindet mit Euren Kindern aus Witten, Ihr seid hier nicht erwünscht. Hier sind nur Rentner willkommen.
Nachdem sich die Lokführergewerkschaft GDL recht moderat mit der DB geeinigt hat, wird es in nächster Zeit noch Streik bei den Privatbahnen geben. Diese sind, wie man der FAZ zu entnehmen kann, gar nicht so privat, sondern in der großen Mehrheit Ableger von staatlichen Bahnunternehmen. Das Geschäftsmodell dieser Billigmarken beruht anscheinend darauf, Kosten zu sparen, indem die Bediensteten mit Dumpinglöhnen abgespeist werden und deren relative Verelendung billigend in Kauf genommen wird. Gegen diese asoziale Geschäftspraktik wendet sich zu recht die GDL, bei allem Ärger über Verspätungen sollte man sich vor Augen halten, daß nicht die Lokführer unseren Zorn verdienen, sondern Eigner und Direktoren dieser Unternehmen.
Der Ostermarsch im Ruhrgebiet von Ostersamstag bis Ostermontag wendet sich in diesem Jahr gleichermaßen gegen Krieg, Atomwaffen und Atomkraft. Zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem Motorrad wird gegen meschenverachtende Politik und Technologie protestiert.
Zum 25. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl und unter dem Eindruck der aktuellen Katastrophe von Fukushima haben viele Organisationen für den Ostermontag zu einer Demonstration nach Gronau eingeladen. Es beginnt um 14.00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Bahnhof Gronau, dann folgt ein Demonstationszug zur Urananreicherungsanlage UAA. Für Kulturprogramm und Volksküche sei ebenfalls gesorgt. Montag, 25. April 2011, ab 14.00 Uhr, Gronau (Westf.). Zugverbindung ab Witten HBf um 11.03 Uhr über Dortmund.
In einer von Grrenpeace in Auftrag gegebenen Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) wurde der wahre Strompreis ermittelt, den man erhält, wenn die staatlichen Förderungen mit einbezogen werden. Dabei kommen Wind auf 7,6 ct, Wasser auf 6,5 ct pro kWh, Kohle jedoch auf 12,1 ct und Atomkraft auf 12,8 ct. Das Märchen vom billigen Atomstrom dürfte damit endgültig obsolet sein, zumal die mittelfristigen ebenso wie die jahrtausendelangen Folgekosten noch gar nicht berücksichtigt sind.
Wenn man sich so die Bespitzelungs- und angeblichen Sicherheitsgesetze anschaut, kommt die Frage auf: warum ist der derzeitigen Regierung die gesamte Bevölkerung verdächtig und womit rechnen die? Anscheinend fürchten die, daß das Volk sich gegen sie wenden könnte? Aber warum? Andererseits, wenn die Herrschenden so offenbar mit dem Volkszorn rechnen, müssen sie wohl wissen warum! Das ist eine interessante Frage, oder?
Seit Jahrzehnten gibt es Protest gegen Kernkraftwerke, mit guten Argumenten, denn der Schaden bei einem Versagen der Technik ist enorm! Harrisburg, Tschernobyl und jetzt Kernschmelze in Fukushima 1 und Fukushima 3 -- wann reichts eigentlich? Die konzernhörige Bundesregierung hat gerade ohne Not und ohne Sinn und Verstand die Laufzeiten der deutschen AKWs verlängert, doch nun, unter dem Eindruck der japanischen Ereignisse, backt Atomkatastophenminister Röttgen erstmal kleine Brötchen. Ob man das glauben kann? Unwahrscheinlich! Nach Umfragen ist die Mehrheit der Deutschen gegen Atomenergie, aber eine Mehrheit der Deutschen wählt auch diese Atomkraftparteien. Wann wird man je verstehn...
Nicht nur, daß Viele verunsichert sind, ob das eigene Auto den neuen Sprit verträgt und der Kraftstoffverbrauch damit höher ist. Etliche Menschen boykottieren dieses Pansch-Benzin auch deshalb, weil Getrteide usw. der Verwendung als Nahrung entzogen wird, um daraus Ethanol zu destillieren. Dies wird als unethisch angesehen: Hunger wegen Biosprit.
Stadtmarketing und Volksbank haben einen Fotowettbewerb ausgeschrieben, die Bürgermeisterin fungiert als Schirmherrin, der schmissige Titel ist Mein Witten und ich, es gibt sogar eine Website dazu. Man soll ein Bild digital einreichen und eine Erklärung unterschreiben, mit der man die Teilnahmebedingungen anerkennt. Doch HALT! -- Teilnahmebedingungen? Die haben es in sich, denn die Veranstalter lassen sich für alle eingesandten Bilder nicht nur umfängliche Nutzungs- und Veröffentlichungsrechte einräumen, und zwar für immer und ohne jede Bezahlung! Die Bürger sollen hier offenbar schamlos ausgebeutet werden. Ein Skandal? Bestimmt! Aber es kommt noch schlimmer: die Einsender sollen auch noch für alle Ansprüche Dritter unbeschränkt haften. Nochmal: kein Geld, aber volle Haftung! In der ersten Kategorie namens "Menschen" ist wohl kaum damit zu rechnen, daß für die von Amateuren eingereichten Bilder in nennenswertem Umfang schriftliche Einverständniserklärungen der abgebildeten Personen vorliegen werden. Klagen sind also absehbar, deren erhebliche Kosten sollen auf die Teilnehmer abgewälzt werden.
Das Urheberrecht verspricht jedem Urheber eine "angemessene Vergütung" für die Nutzung seiner Werke, die Veranstalter möchten das anscheinend gern aushebeln, in der Erwartung, daß keiner der Teilnehmer seine Ansprüche vor Gericht durchsetzen will. Der Begriff unfair erscheint in diesem Zusammenhang fast schmeichelhaft! Man sollte sich fragen, ob man wirklich an solch einem Wettbewerb teilnehmen will oder auch bereits eingeschickte Bilder bis zum Einsendeschluß schriftlich zurückzieht.
Nach eine Mitteilung des Bundes der Steuerzahler NRW liegt Witten mit 735,50 EUR (bei 200 m3 Frischwasser und 130 m2 vollversiegelter Fläche) auf einem traurigen Spitzenrang. In Herne kostet das nur 411,30 EUR, in Bottrop 451,30 EUR und selbst Herdecke kommt mit 586,30 EUR aus. Der BdSt NRW macht dafür Kalkulationstricks verantwortlich, bei denen das Kanalnetz zum heutigen Neuwert veranschlagt wird. Ungefähr so, als ob verunfallte Rostlauben bei der Versicherung als Neuwagen abgerechnet werden.
Die seit Jahren laufende Geisterdiskussion um eine Zusammenfassung der Städte des Ruhrgebiets zu einem Bürokratiemoloch "Ruhrstadt" scheint vorbei zu sein, jedenfalls kommen von verschiedenen Seiten deutliche Absagen. Das, was sinnvoll ist, nämlich eine intensive Zusammenabeit benachbarter Städte, läßt sich jenseits der Gigantokratie viel besser organisieren. Wenn man will! Die polititische Kunst ist es, zu wollen, und da sind auch die Bürger gefragt. Also nicht eine Ruhrstadt, sondern viele Ruhrstädte: Schwerte, Herdecke, Wetter, Witten, Bochum, Hattingen, Essen, (Werden), (Kettwig), Mülheim, Oberhausen, Duisburg.
[08.2010] Derzeit ist in manchen Städten von Plänen auf Grundlage einer Untersuchung des Heidelberger Professors Dr. Ralf Bochert zu hören, ausgelaufene Kennzeichen wie WIT, WAT, CAS oder WAN wieder einzuführen, da dies im Sinne einer Identifikation der Menschen mit ihrer Heimat wünschenswert erscheint. Für die kreisangehörige Stadt Hanau (HU) mit 88.000 Einwohnern im Main-Kinzig-Kreis (MKK) ist dies bereits testweise, erfolgreich und kostenneutral eingeführt worden. Update: Eine Wittener Tagszeitung hat zum Thema eine Umfrage gemacht: über 90% der Teilnehmer sprachen sich für eine Rückkehr von "WIT" aus. Update: Die CDU hat im Dezember 2010 im Stadtrat einen Antrag dazu gestellt, der mit einigen Gegenstimmen angenommen wurde. Update: Im April 2011 haben die Verkehrsminister der Länder einen Beschluß für die Wiedereinführung dieser Kennzeichen gefaßt, das Bundesverkehrsministerium signalisierte ebenfalls Zustimmung.
Im Verfassungsschutzbericht NRW 2009 wird auf Seite 111 das Wort rational (heißt laut Duden: vernünftig, die Vernunft betreffend) dem "marxistisch-leninistischen Sprachgebrauch" zugeordnet. Wenn das behördlich festgestellt so ist (Sozialismus = Vernunft), kann man vernünftigerweise doch nur noch Die Linke wählen. Der Gladbecker Abgeordnete Ralf Michalowsky, der dazu im Landtag eine Rede hielt, fragte dort, welche Drogen beim Verfassungsschutz wohl üblich wären.
Als Wittener Traditionskirmes wird die 588. Zwiebelkirmes vom 2. bis 5. September 2011 in der Innenstadt stattfinden.
Zu Weihnachten feiert die Christenheit die Geburt Jesus, des Erlösers. Die Händlerschaft (die Jesus schon einmal aus dem Tempel hinausgeworfen hat) macht daraus eine aufdringliche Sonderverkaufsveranstaltung mit Konsumzwang. Statt das Freudenfest als solches zu feiern und mit ein paar kleinen (!) Geschenken zu garnieren, wogegen nichts einzuwenden ist, wird der monetäre Anspruch immer gigantischer und abstoßender. Ein wahrhaftiger "Tanz ums goldene Kalb"! Dazu hat dann eine amerikanische Brausefirma als eigene Werbefigur einen "Weihnachtsmann" als Konkurrenz zum Christkind lanciert. Es nervt das allgegenwärtige Reklame-Sperrfeuer, man müsse unbedingt und ganz schnell (und möglicht ganz viele und teure) Weihnachtsgeschenke einkaufen. All das hat mit Christentum nichts mehr zu tun, das ist reiner Kommerz und ein Mißbrauch des Glaubens. Es ist an der Zeit, die Händler wieder mal aus unserer Religion hinauszuwerfen!
In vielen Städten wird an Mitbürger, die von den Nazis verfolgt werden, mit sogenannten Stolpersteinen erinnert. Der Kölner Künstler Gunter Demnig hat bislang 25.000 dieser Gedenksteine in Gestalt eines Kubus mit einer gravierten Messingplatte ins Straßenpflaster vieler deutscher und anderer europäischer Städte eingesetzt. In Witten herrscht wahrlich kein Mangel an Personen, an die zu erinnern und derer zu gedenken wäre! Umfangreiche Recherchen dazu hat vor fast 20 Jahren die heutige Stadtarchivarin Martina Kliener-Fruck angestellt, die dann in ein (heute längst vergriffenes) Gedenkbuch über jüdische Mitbürger mündeten. [mehr].
Nach Weihnachten 2010 stand es in der Zeitung: Hackerangriffe auf staatliche Computer nehmen zu. Im Verdacht ist China, aber das ist eigentlich nicht so wichtig. Die Tendenz der staatlichen Institutionen, zur Kostenersparnis oder zur besseren Bespitzelung (Stasi 2.0) vertrauliche Daten über das Internet zu bewegen ist das eigentlich Bedenkliche. Mit dem "neuen" Personalausweis sollen Zugriffe über das Netz möglich sein, vorerst gibt es nur technische Pannen und Konstruktionsfehler. Die Gesundheits- und Krankendaten der Deutschen sollen zentral zusammengeführt und über das Netz zugreifbar gemacht werden -- wo doch die Experten immer wieder betonen, daß es gar nicht möglich ist, solche Datenbestände wirksam und dauerhaft zu schützen, andererseits solche Datenhalden ein überaus lohnendes Ziel für Kriminelle und fremde Mächte sind! Diejenigen, die solche Entscheidungen tragen sollen, haben in der Regel keine fundierte Kenntnis der Materie und verlassen sich auf "Berater" die möglicherweise von den staatlichen Datenprojekten profitieren.
Wie der "Welt" vom 10. Juni 2010 zu entnehmen war, ist die Krise überwunden -- jedenfalls für die Reichen. Berichtet wird, daß die Zahl der Millionärshaushalte in Deutschland um 23 Prozent auf 430.000 gestiegen ist. Global wuchs das Vermögen der Privatanleger um 11,5 Prozent auf 111.500.000.000.000 Euro.
In Deutschland gilt die Kernenergie als allzu gefährliche Technologie, die Mehrheit der Deutschen lehnt sie ab. Das Unglück von Tschernobyl hat uns die Gefahren deutlich vor Augen geführt. Wo der radioaktive Abfall für viele zehntausend Jahre sicher gelagert werden kann und soll, ist bis heute nicht geklärt, und es hat auch nicht den Anschein, als ob die Atomindustrie das überhaupt klären, geschweige denn bezahlen will. Diese Last soll offensichtlich der Allgemeinheit, der Menschheit aufgebürdet werden. Daß dieser Wahnsinn jetzt noch länger weitergehen soll, von einer Partei befördert, die sich etikettenschwindlerisch als christlich bezeichnet, aber nicht so handelt, ließe sich eigentlich nur erklären, wenn man an Geld dächte: Parteispenden, gutbezahlte Posten oder ähnliches! Update: Zusätzlich wird bekannt, daß die Sicherheitsbestimmungen für Atomkraftwerke gelockert werden sollen. Update: Anläßlich der Großdemonstration gegen Atomkraft lassen CDU/FDP-Politiker verlauten, von ihren Wählern mit dieser Atompolitik beauftragt worden zu sein. Es hieß, die 100.000 Demonstranten artkulierten eine irrelevante Minderheitenposition.
Am 9. November ab 18 Uhr berichtet der Überlebende der Shoa, Simon Gronowski, in der Aula des Ruhrgymnasiums über seine Flucht aus den Fängen der Nazis. Anschließend, ab 20 Uhr, gibt es am Synagogendenkmal (Ecke Synagogenstraße, Breite Straße) eine Gedenkveranstaltung mit einer kurzen Ansprache des Simon Gronowski, Kranzniederlegungen und einer Mahnwache. [NB: Auch in offiziellen Verlautbarungen wird der verbrecherische Vorfall von 1838 als "Reichspogromnacht" bezeichnet. Diesen Begriff lehnt diese Redaktion als verharmlosend und legalistisch wirkend ab!]
Wie zu hören war, schikaniert unser Staat schon mal die Ehrenamtler, auch wenn in den Sonntagsreden immer so schön von der "Stärkung des Ehrenamtes" zu hören ist. Das ist geschehen: Da rief der Vorsitzende eines Clubs ganz aufgeregt an, die Telefonnummer, unter der er zu erreichen wäre, müsse in einem Verzeichnis sofort geändert werden! Warum? Der Mann war nicht nur Vorsitzender, sondern im Hauptberuf in einem Laden angestellt. Da er nun auch sehr fleißig ist, ist er meistens dort anzutreffen und hatte die dortige Telefonnummer auch für einen Eintrag in dem Verzeichnis ehrenamtlich Aktiver angegeben. Ja und? Nun, das Finanzamt unterstellte dem Firmeninhaber (man möchte meinen, böswillig), daß, da die Rufnummer von dem besagten Ehrenamtler angegeben werde, der Anschluß gar kein geschäftlicher, sondern ein privater sei und deshalb nicht unter die Betriebsausgaben falle. Was Unfug ist, denn die Anrufe wegen Ehrenamt sind dort die Ausnahme, schließlich muß Geld verdient werden. Ob solche Spitzfindigkeiten irgendwem nutzen und insbesondere der Allgemeinheit, ist sicher schnell beantwortet.
In Witten liest man, beispielsweise auf Müllwagen, Parolen gegen die Verschmutzung der Stadt. Leider aber eben gegen die Verschmutzung, negativ, unter Nennung des Unerwünschten, und dann noch in einem bräsigen Ton. Daß das auch besser geht, mit positivem Claim und witzig, zeigt... [mehr].
Die Post ist mit in das neue Einkaufszentrum an der Berliner Straße gezogen, mit ihr die Postfachanlage. Nun ergab sich kurz nach 17 Uhr die Frage, wie lange denn die Postfächer zugänglich wären, bis 18 Uhr (wie die Postöffnungszeit) oder bis 20 Uhr (wie das Center). Da die Post die Rufnummern der Filialen geheim hält, mußte die Hotline bemüht werden, doch nach deren Computer gibt es in Witten-Mitte keine Postfächer (was nicht stimmt, s.o.!). Alternativ das Center-Management angerufen: Feierabend, Anrufbeantworter! Center-Website: keine spezifische Information! Wenn die Post die Nutzung ihrer Hotline erzwingt, sollten dort auch alle Informationen vorliegen. Und wenn man mit einem Einkaufszentrum viel Geld verdienen will, sollte es auch nicht zu viel verlangt sein, daß jemand erreichbar ist, da gibt es verschiedenste technische Möglichkeiten! Wer nun wissen möchte, wie lange die Postfächer tatsächlich zugänglich sind: solange das Center geöffnet hat.
Vom 20. bis 26. Juni 2010 geht es in Witten um "Local Heroes"! Im Rahmen dieses Projekts steht jede Woche eine der 52 Städte des Ruhrgebiets im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Die Stadtverwaltung hat dazu ein Programm bekanntgegeben.
Am 9. Mai wurde in Nordrhein-Westfalen ein neuer Landtag gewählt. Die regierende CDU-FDP-Koalition als Interessenvertretung der Reichen hat definitiv keine Mehrheit mehr. Die SPD hat sich erholt, die Grünen haben gewonnen. Neu in den Landtag gewählt wurde Die Linke, die als Streiterin für soziale Gerechtigkeit ihre Anhängerschaft gefunden hat. Die Piratenpartei hat es erwartungsgemäß nicht ins Parlament geschafft - die Themen Datenschutz, Freiheitsrechte und Staatstransparenz standen für diesen Wahlgang offenbar nicht im Vordergrund. Update: Die SPD hat, nach einem eher durchsichtigen Manöver mit den Linken und Gesprächen reihum, sich nicht verbogen, sondern überraschenderweise doch eine Minderheitsregierung mit den Bündnisgrünen gebildet. Es besteht also noch Hoffnung.
Die größte Wählergruppe bei der vergangenen Landtagswahl vom 9. Mai sind mal wieder die Nichtwähler. Abseits von allen dummen Ausreden und pseudorevolutionären Statements ist von der Wirkung her die Aussage allein diese: "Wir sind mit allem einverstanden, egal wer regiert, uns ist alles recht!". Und damit ist eines klar: Wer auf sein Mitwirkungsrecht verzichtet, wer so unwillig ist, seinen Kopf auch nur für politische Erwägungen einer Wahlentscheidung zu benutzen und sich eine fundierte Meinung zu bilden, der muß bis zur nächsten Wahl (wie Dieter Nuhr so schön sagt:) "die Fresse halten" und darf sich über nichts beklagen. Setzen, sechs!
Ebenfalls im Rahmen von Ruhr.2010 wurde ein Portal für weibliche Geschichtsschreibung im Netz eröffnet: Frauen.Ruhr.Geschichte. Nach anfänglichen technischen Unzulänglichkeiten kann mensch sich nun hier beispielsweise über Rebecca Hanf, Alma Kettig und (demnächst) Rosi Wolfstein informieren. Gedrucktes zum Thema gibt es auch in dem Buch "Wittener Frauengeschichte(n)" aus dem Jahr 1992.
Von Donnerstag (13. Mai) bis Montag (17. Mai) findet in der Wittener Innenstadt wieder die Himmelfahrtskirmes statt. Zu dieser Gelegenheit soll es auch am 16. Mai einen verkaufsoffenen Sonntag geben.
Die WABE arbeitet im Auftrag der Stadtverwaltung an einem Konzept, das Muttental touristisch aufzuwerten und die Akteure an einen Tisch zu bringen. Da auch viele Wittener nicht wissen, welchen touristischen Edelstein das Muttental darstellt, sollen die Attraktionen des Muttentals sowohl lokal als auch (über-) regional beworben werden. Die seit 10 Jahren bestehende Muttental-Site des Ruhrstadt-Verlags mit mehr als 10 000 Aufrufen im Jahr macht das Muttental schon seit langem netzweit bekannt!
Auch wenn über Wittens Geschichte in der Nazizeit immer wieder zu hören ist, daß die Wittener Stadtverwaltung äußerst bereitwillig, eilfertig und vielfach vor der Zeit alles umgesetzt hat, was den Nazis an Unrecht so eingefallen ist, so gibt es auch Anderes zu berichten: Im Zusammenhang mit der Rezeption des Films "Rosenstraße" (D/NL 2003, 135 min, R.: M. von Trotta) wird mit entsprechender Reichweite bei Spiegel berichtet, daß es im Witten am 11. Oktober 1943 zu lauten öffenlichen Protesten kam, nachdem der Gauleiter verschiedenen Personengruppen die Lebensmittelkarten verweigert hatte. Die von der Stadtverwaltung gerufene Schutzpolizei war offenbar der Ansicht, die Stadt solle den Unfug, den sie dort angerichtet hatten, selbst auslöffeln und erschien nicht. Letztlich führte die Aktion zum Erfolg und war Vorbild für ähnliche Vorfälle in Lünen, Hamm und Bochum. In der Diskussion zum Thema wird deutlich, daß die so oft und gern vorgetragenen Schutzbehauptungen, (1.) man habe nichts gewußt und (2.) man habe nichts tun können, sich an dieser Stelle so deutlich als Lüge entlarven. Regional sind die Wittener Vorgänge von 1943 bereits um 1990 bei den frauengeschichtlichen Stadtrundgängen des Arbeitskreis Frauengeschichte thematisiert worden.
Leute gibt's: Da steht einer am Straßenrand mit laufendem Motor und telefoniert. Darauf angesprochen kommt patzig zurück: "Ich lasse meinen Motor laufen so lange ich will!" Der ging dann erst aus, als der junge Herr auf die Strafbarkeit des unnötigen Laufenlassens und auch des Telefonierens bei laufendem Motor hingewiesen wurde. Und warum Parteistrategen? - Achja: am Auto war die Fahne der Jungen Union angebracht. Und: der Wagen blieb noch fünf Minuten, bis die erwarteten Parteifreunde zugestiegen waren.
Auf dem Gelände von Hauptpost und CityCenter (die abgerissen wurden) ist ein Einkaufzentrum oder "Mall" entstanden. Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, daß solche Malls regelmäßig zu einem "Sterben" eingesessener Einzelhandelsgeschäfte und zu (weiterem) massivem Ladenleerstand führen. Warum so etwas trotzdem geplant wird? Gute Frage! Eins wird es jedenfalls bewirken: eine drastische Senkung der Ladenmieten.
Außerhalb der Dienstzeiten der städtischen Verkehrsaufseherinnen und auch außerhalb deren "Revier" ist in Witten das Risiko, für falsches Parken belangt zu werden, eher gering. Wie die zuständige Stelle der Stadtverwaltung verlauten ließ, reicht ihnen ein Hinweis nebst Beweisfoto keineswegs aus, es müsse schon eine zusätzlich mit Zeugenaussagen belegte Anzeige auf städtischem Formblatt sein. Da diesen Aufwand wohl kaum jemand treiben wird, wird höchstwahrscheinlich nicht angezeigt. Was auch besser ist, denn sonst müßten die städtischen Beamten mehr arbeiten. Andererseits fehlen der Stadtkasse die möglichen Einnahmen. Aber was soll's?
Da kann man auch ganz andere Sachen erleben! Wie uns berichtet wurde, hat ein Bürger einen Bußgeldbescheid für richtiges Parken bekommen: Ein Parkscheinautomat war kaputt und die vorbeikommende Polizei riet dazu, an einem anderen der Parkautomaten ein Ticket zu ziehen.So geschah es, das Ticket wurde gut sichtbar hinter die Windschutzscheibe gelegt. Jedoch bei der Rückkehr war am Auto ein blauer Zettel befestigt.Bei der sogleich angerufenen Stadtverwaltung wollte und konnte man dazu nichts sagen, mutmaßte nur, daß ein "Scherzbold" solch einen Zettel von anderswo (unbefugt) dort angebracht habe.Durch verschiedene Umstände, auf die hier nicht eingegangen werden soll, verstrich die Widerspruchsfrist zum zwischenzeitlich doch einetrudelten Bußgeldbescheid. Als der Bürger dann mit dem Ticket bewaffnet zum Amt ging, hieß es dort, zunächst mal habe auch ein rechtswidriger Bescheid (nach Ablauf der Frist) Bestand. Außerdem, selbst wenn das nicht so wäre, müßte man nachweisen, daß das Ticket zum Zeitpunkt der Kontrolle auch tatsächlich ausgelegt gewesen sei (was ohne zwei als Zeugen zurückgelassene Wächter wohl nicht möglich wäre). Und, so ließ man durchblicken, sei die betreffende Mitarbeiterin nach 20 Dienstjahren als "unfehlbar" anzusehen. Daß diese, nach dem zehnten oder zwanzigsten Auto ohne Ticket (der Automat war ja kaputt), anscheinend gar nicht mehr so genau hingesehen hat, kam dem "Amtlichen" gar nicht in den Sinn. Das ganze wirkte eher wie eine Veranstaltung, die dem Bürger seine "Ohnmacht" gegenüber der Verwaltung bzw. Obrigkeit verdeutlichen sollte. Es fragt sich noch: Will man damit erreichen, daß die Menschen doch lieber auswärts einkaufen gehen?
Die Wittener Lehrerin und Bundestagsabgeordnete Christel Humme, SPD, stimmte für die Bespitzelung aller Bürger-innen im Internet. Dies geht aus den Protokollen des Bundestages zur Abstimmung über die "Vorratsdatenspeicherung" hervor. Gegen diese beispiellose Komplettüberwachung unsbescholtener und unverdächtiger Mitmenschen wurde inzwischen beim Bundesverfassungsgericht mehrtausendfach Klage eingereicht. Wollte man diesen Exzeß an Mißtrauen der eigenen Bevölkerung gegenüber auf die Welt außerhalb der Datennetze übertragen, so würden in jeder Bibliothek Kontrolleure stehen, die protokollieren, wer welches Buch angefaßt und welche Seiten er gelesen hat. Sprächen auf offener Straße zwei Menschen miteinander, würde die Gedankenpolizei deren Indentität feststellen. An jeder Beratungsstelle, an jedem Gemeindesaal und an jedem Beichtstuhl gäbe es Ausweiskontrollen. Selbst jeder Blick in ein Schaufenster würde registriert. Jeder Seitensprung und jeder Besuch politischer Veranstaltungen würde notiert. Frau Humme, ist das Ihr Ernst? Recherchieren Sie doch mal die Schlagwörter "Orwell, 1984, Stasi, KGB, GeStaPo"! Und achten Sie darauf, wer Ihnen zuschaut...
Dem Heimatmuseum, das seit Jahrzehnten ein Schattendasein fristete, wird nun öffentliches Interesse zuteil. Derzeit ist dort das Stadtarchiv vorübergehend behelfsmäßig untergebracht. Das Archiv erhält nur einen Notbetrieb auf zu kleinem Raum aufrecht, die meisten Bestände sind eingelagert und nicht zugänglich. Prof. Schoppmeyer vom Verein für Orts- und Heimatkunde war an die Presse getreten mit dem Vorschlag, das Heimatmuseum unter Leitung seines Vereins für die Stadtgeschichte zu nutzen. Dagegen meldete sich der Historiker Dr. Ahland zu Wort, der Stadtgeschichte als Gemeinschaftsprojekt aller Wittener Geschichtsvereine betrieben sehen möchte und den Verein für Orts- und Heimatkunde für geringe Aktivitäten in Relation zu "Zuschüssen in fünfstelliger Höhe" kritisiert.
Studiengebühren widersprechen der UN-Charta, der die BR Deutschland vor mehr als 30 Jahren beigetreten ist. Dort wird es als Menschenrecht festgelegt, einen kostenlosen Zugang zur Bildung zu haben. Eltern sehen auch in den Zahlungen für Schulbücher einen Verstoß gegen die UN-Charte und einige verweigern die Zahlungen dafür. Noch im Jahr 2001 haben die UN bei der deutschen Regierung die Einhaltung der Bestimmung der Charta angemahnt.
(16. Januar 2006) Wie uns ein Leser mitteilt, führt die Polizei auf Anweisung der Landesregierung für vier Wochen verstärkte Kontrollen im fließenden Verkehr durch, um insbesondere die Einhaltung der Gurtpflicht zu kontrollieren. Die Beamten liegen dazu offenbar an geeigneten Stellen versteckt auf der Lauer, um dann bei den ertappten Fahrern abzukassieren. Hierzu werden anscheinend auch "zivile" Polizeifahrzeuge eingesetzt. Der erwähnte Leser meinte, er selbst nutze den Gurt bislang grundsätzlich, bestenfalls in einer von 400 Fahrten unterbleibe dies versehentlich. Da es ihn aber sehr ärgere, bei einem dieser seltenen Vorkommnisse eine Strafe erhalten zu haben, demotiviere es ihn und er stelle die Gurtnutzung für sich in Frage.
[EN-Kreis] Der EN-Kreistag hat in seiner Sitzung vom 26. September 2005 beschlossen, das Angebot für den öffenlichen Nahverkehr einzuschranken. Die altetablierten Parteien SPD, CDU und FDP stimmten geschlossen dafür. Infolge steigender Energiepreise wird der Individualverkehr mit privaten PKW jedoch zukünftig absehbar zurückgehen. Angesichts dessen weist diese Entscheidung des Kreistages nach Ansicht von Umweltverbänden in die falsche Richtung und ist wenig zukunftstauglich.
Das Verwaltungsgericht Lüneburg hat in einem Urteil festgestellt, daß Studenten, die keine komplette Wohnung als ersten Wohnsitz haben, demzufolge auch keine Zweitwohnung am Studienort unterhalten und damit auch nicht steuerpflichtig sind. Die Zweitwohnungssteuer sei für Personen vorgesehen, die aufgrund besonderer wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit in der Lage seien, mehrere Wohnungen zu unterhalten. Bei Studenten, die BAFöG beziehen, sei die Zweitwohnungssteuer auch ohne Antrag zu erlassen. Gegen einen Zweitwohnungssteuer-Bescheid kann Einspruch und Klage erhoben werden. Update: Auch für "Arbeitswohnungen" von Eheleuten darf keine Zweitwohnungssteuer erhoben werden, da dies nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts die Ehe diskriminiere. Update: Die Wittener Satzung wurde entsprechend dem BVG-Urteil geändert. Ob zu Unrecht erhobene Steuern zurückerstattet werden, ist hier nicht bekannt.
Die Bundestagswahl hat in Witten ein eindeutiges Ergebnis gebracht: Witten wählt links. Die Ergebnisse von SPD, Bündnisgrünen und Linken zusammen ergeben 64,7%, also fast zwei Drittel. CDU und FDP zusammen erreichen hier 32,2% der Stimmen. Da offenbar eine Mehrheit der Deutschen nichts von der Abschaffung des Sozialen in unserer Marktwirtschaft hält, werden die nächsten Wochen sehr spannend.
Das Vereine-Projekt des Online-Forum e.V. wurde auch auf andere Städte des Kreises ausgedeht. Neben dem ständig aktualisierten Verzeichnis Wittener Gruppen und Vereine sind Verzeichnisse für Ennepetal, Hattingen, Schwelm, Sprockhövel und Wetter hinzugekommen. Den ehrenamtlichen Gruppen stellt das Online-Forum darüber hinaus Adressen und Speicherplatz im Internet kostenlos zur Verfügung. Allesamt mit "stadtname.org" am Ende. Das Projekt wurde auch über die Kreisgrenzen hinweg ausgedehnt. Das Online-Forum e.V. sucht noch ehrenamtliche Mitarbeiter und lokale Ansprechpartner.
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